Blogs sind Medien

Lieber mal ein bisschen zu viel Leidenschaft als gepflegte Langeweile.

„Welt“-Chefredakteur Jan-Eric Peters

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Dass manche klassischen Medien immer noch mit hochgezogener Augenbraue auf Blogs und „die Blogger“ herabschauen ist Denke von vorgestern. Das Gerede vom unbestechlichen Qualitätsjournalismus der Profi-Medien glaubt mittlerweile niemand mehr. In Tageszeitungen steht viel Mist, im TV wird Unfug am Stück gesendet und Online-Ausgaben von etablierten Medien sind leider allzu oft auf billige Klickfängerei optimiert. Dabei ist der Umkehrschluss genauso wahr: In Tageszeitungen und Magazinen findet man großartigen Journalismus, im Fernsehen gibt es durchaus immer wieder die eine oder andere Programm-Perle zu entdecken. Genau das gleiche gilt für Blogs: Es wird gleichzeitig viel Mist und viel toller, wertvoller Content produziert. Blogs sind weder die “Klowände des Internets”, noch sind sie per se die “besseren Medien”. Blogs sind Medien. Punkt.

Journalist Stefan Winterbauer im Januar 2013 in meedia.

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Ein Gedanke zu „Blogs sind Medien

  1. Zum Thema „Asylentscheid“:
    Erstmalig lese ich über den geplanten Bau eines Asylantenheimes in der Nähe der Iglinger Straße. Im Text heißt es u.a: „Andere Stimmen kritisieren die weite Entfernung der Unterkunft zur Innenstadt. Wenn man die Bewerber integrieren wolle… setze das eine Stadtbusanbindung und die kostenlose Nutzung der Stadtbusse voraus…“ Da ich diese Position inhaltlich nicht ganz nachvollziehen kann, interessiert mich, wer denn die „anderen Stimmen“ sind, um eventuell in einen Dialog eintreten zu können.

    Freundliche Grüße, Hubert Ruhdorfer

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