EIL: Räuber und Banditen

Der Stadtrat hat heute Abend einstimmig beschlossen, das seit Jahren aufgrund fehlenden Brandschutzes geschlossene „Neue Stadtmuseum“ im Jesuitenviertel zu sanieren und weiterzuentwickeln. Mehrere Machbarkeitsstudien hatten zuvor belegt, dass die Weiternutzung des historischen Gebäudes möglich ist – ob durch einen externen Fluchtturm oder ein innen liegendes druckbelüftetes Sicherheitstreppenhaus wird noch geprüft. Auch die Kosten der Sanierung stehen noch nicht fest.

Erste Ausstellung könnte im Jahr 2022 oder 2024 die sechsmonatige Landesausstellung „Räuber und Banditen in Bayern“ sein. Die Gelegenheit wäre günstig, weil das Museum dazu noch leer sein muss. Die Kosten der Stadt für die Ausstellung werden wohl mehrere Hunderttausende Euro betragen. Problematischer ist, dass sich der Stadtrat mit einer Bewerbung zum jetzigen Zeitpunkt in Sachen Museumssanierung selbst unter Druck setzt. Der Stadtrat beschloss dennoch mit großer Mehrheit, dass die Verwaltung einen Vertrag mit dem Haus der Bayerischen Geschichte aushandeln soll; die endgültige Entscheidung soll nach Vorliegen des Entwurfs getroffen werden.

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