Wie die Stadt sich blamiert

Das deutete sich schon vor zwei Wochen an: Anstatt im Wirtschaftsausschuss des Stadtrats gemäß der Tagesordnung „Lösungen“ für die Zeit der zwölfmonatigen Schließung der Schloßberggarage vorzustellen, machte Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Köhler nur Ausführungen zum hinreichend bekannten Sanierungsbedarf. Die Ausschussmitglieder waren allerdings sicher, dass Köhler bei der für Montag dieser Woche anberaumten Informationsveranstaltung schlüssige Konzepte präsentieren würde. Sie wurden enttäuscht: Er tat es nicht.

Am Ende der anderthalb Stunden waren die 60 Besucher, die in der Altstadt leben, als Angestellte arbeiten oder als Unternehmer Waren und Dienstleistungen anbieten, kein bisschen klüger als zuvor. Denn rasch wurde klar: Die Stadtwerke Landsberg haben auf fast alle Probleme, die durch die Schließung der Garage entstehen, keine Antwort. Getrieben von dem Bemühen, die eigenen Kosten gering zu halten, verlagern sie die Last auf ihre Kunden. Die anwesenden Stadträte von CSU, Grünen, UBV und Landsberger Mitte hätten sich wohl am liebsten unsichtbar gemacht; sie mussten miterleben, wie die Stadt sich blamiert.

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