Die Tonband-Affäre

Seit heute hat Landsberg eine Affäre, nennen wir sie die Tonband-Affäre. Als Ende 2011 erkennbar wurde, dass die Derivatgeschäfte auf dem Ruder gelaufen waren, präsentierte die Stadtverwaltung mit Manfred Schilcher binnen Tagen einen Alleinschuldigen. Das war etwa zu dem Zeitpunkt, als Justiziarin Petra Mayr-Endhart den noch amtierenden Kämmerer mitten in einer Sitzung fragte, ob er eine Haftpflichtversicherung habe. Ab dann suchte die Verwaltung, akribisch wie eine Ermittlungsbehörde, in allen in Frage kommenden Abteilungen und Räumen nach belastendem Material. An einer Stelle ging sie dabei entschieden zu weit: Sie versuchte, Tondateien zu rekonstruieren, die zuvor rechtmäßig gelöscht wurden. Die Rekonstruktion schlug zwar fehl. Das ändert aber nichts daran, dass hier offenbar vorsätzlich gegen die Geschäftsordnung des Stadtrats verstoßen wurde. Wer das veranlasst hat, wird sich verantworten müssen. Die ganze Geschichte lesen Sie HIER.

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